Eine Marke ist wie ein Mensch. Sie hat ein unverwechselbares Gesicht (Corporate Design) und eine charakteristische Persönlichkeit (Corporate Identity). Eine Marke ruft bestimmte Gefühle und Gedanken hervor, sie spricht zu mir und widerspricht sich manchmal.
Eine Marke hat eine Familie (die Mitarbeiter), Freunde und Feinde (die Wettbewerber). Eine Marke wird geboren, wächst auf und altert. Eine Marke lebt – aber sie ist auch verletzlich und kann sterben, wenn sich niemand um sie kümmert. Weiterlesen »
Mitte Februar ist der B2B Online Monitor 2011 erschienen – und hat in der Blogosphäre nur ein müdes Gähnen hervorgerufen. Dabei sind die Ergebnisse der Umfrage von insgesamt 220 Kommunikationsverantwortlichen eine schallende Ohrfeige für die gesamte B2B-Branche. So heißt es im Executive Summary:
„Das Internet ist immer noch mehr Informationsquelle als Kommunikationsmedium, und durch mangelnde Dialogbereitschaft liegen Potenziale gerade in den Social Media brach.“ Autsch.
Thomas Pleil kommentiert die ernüchternden Ergebnisse des B2B Online Monitors mit den Worten: „Der Untertitel Verantwortliche zwischen Wunsch und Wirklichkeit passt nahtlos zu meinen Eindrücken.“ Karsten Füllhaas spricht von einer „hohen Diskrepanz zwischen persönlicher Nutzung [...] und dem Einsatz im Unternehmen.“ Und Uwe Knaus, der bei der Daimler AG für den Corporate Blog und die Social Media Strategie verantwortlich ist, bringt es noch trockener auf den Punkt.
Freitag, 17.06.2011, 08.00 Uhr: Abdeckvlies, Klebeband, Folien werden geschoben. Eine ganze Mannschaft von weiß gekleideten Menschen besetzt die Villa Waldrich. Das conception-Team ist verdutzt.
Es ist Malerzeit. Die Malermeister Stefan Maritsch und Lars Zimmermann mit ihren Teams machen die Villa weiß. Die komplette Agentur wird gestrichen und lackiert. Ganz schön viel Turbulenz. Aber dank perfektem Timing und guter Organisation kann trotzdem weiter gearbeitet werden. Und am kommenden Montag soll schon alles fertig und schön weiß sein. Naja, zumindest wollen sie uns das weiß machen. Wir sind gespannt.
Wer wissen will, wie weiß die Villa Waldrich werden wird, wird wohl wahlweise wochentags oder wochenends Villa-wandeln müssen.
Ich stecke in einem Dilemma: Auf der einen Seite bin ich großer Verfechter von Social Media Marketing. Für B2B-Unternehmen sind Blogs, Twitter und Xing meiner Meinung nach besonders effizient. Auch Youtube, Slideshare, Bookmarks und Flickr können mittelständische Unternehmen sinnvoll einsetzen, um ihre Kompetenz zu zeigen und ihre Online-Reputation zu steigern. Aber wenn B2B-Kunden von Social Media Marketing sprechen, denken sie sofort an Facebook mit seiner sagenhaften Reichweite von 700 Millionen Nutzern (davon 20 Millionen in Deutschland). Als Dienstleister erfülle ich natürlich die Wünsche meiner Kunden. Trotzdem glaube ich, dass es wichtige Gründe gibt, aus denen Facebook für B2B-Unternehmen nicht besonders geeignet ist.
Im Folgenden möchte ich diese Gründe ein wenig erläutern. Weiterlesen »
Mein Name ist Christoph Hebrock, ich bin 19 Jahre, Praktikant bei conception und habe mal versucht, Offpage-Optimierung in meinen eigenen Worten zu erklären.
Falls ja, machen Sie sich sicher Gedanken darüber, wie Sie die Bekanntheit Ihrer Website steigern können. Ein entscheidender Teil dieser Antwort ist Google. Über 90 % aller Internetanwender in Deutschland verwenden diese Suchmaschine und suchen durch bestimmte Schlagwörter eine passende Seite. Google listet die Seiten nach einem bestimmten System (Pagerank) auf. Zum einen rücken die Seiten mit den meist zutreffenden in der Suchmaske eingegebenen Schlüsselwörtern weiter nach oben. Zum anderen ist für die Priorität der entsprechenden Seiten die Verlinkungen (Linkbuilding) zu diesen von hoher Bedeutung. Die Verlinkungen werden zum Beispiel auf Webkatalogen (Internetseiten, die als Verzeichnisse von Website-Verlinkungen fungieren) gespeichert. Vereinfacht gesagt: Je mehr Links zu einer bestimmten Seite im Internet aufgelistet werden, desto höher ist ihre Priorität bei Google. Verlinkungen im Internet zu platzieren nennt sich Offpage–Optimierung.