Auf den Inhalt und auf eingehende Links kommt es an. Soviel sollte nach Teil 2 und Teil 3 der wichtigsten SEO-Regeln klar sein. Ist der Inhalt gut, kann die Optimierung auf Teufel-komm-raus losgehen. Halt! Nicht so schnell. Manchmal ist weniger mehr.
Mit den gewonnen Erkenntnissen kann man sich nun also daran machen, Seiten zu erstellen, die vor lauter Keyword-Vorkommen für den Menschen kaum noch lesbar sind und diese wild zu verlinken. Das Resultat dieser Bemühungen sind sog. Doorway-Pages und Link-Farmen. Auch auf vorhandenen Seiten kann die Keyword-Dichte erhöht werden, indem unsichtbarer Text (z.B. weiße Schrift auf weißem Hintergrund) platziert wird. Dank verschiedener http-Header können auch Suchmaschinen-Crawler, die das Netz durchsuchen, von normalen Internet-Surfern unterschieden werden. Warum dann nicht einfach dem Crawler eine andere (keyword-optimierte) Seite anbieten als dem Webseiten-Besucher (sog. Cloaking)?
Doch Vorsicht! Suchmaschinen mögen es gar nicht, wenn versucht wird, die Ergebnisse auf diese Weise zu manipulieren. Wird ein Fälschungsversuch entdeckt, führt dies zu einer Herunterstufung der eigenen Seite in die Google-Bedeutungslosigkeit oder gar ein kompletter Ausschluss aus dem Index und damit aus der Ergebnisliste! Gerne wird von BMW berichtet, deren Seite für Wochen aus dem Google-Index entfernt wurde . Einer Überoptimierung sei dank. Google hat mit diesem Ausschluss ein medientaugliches Exempel statuiert und der SEO-Gemeinde gezeigt, mit welchen Konsequenzen gerechnet werden muss.
Was zur Optimierung gehört und was unter Fälschungsversuch fällt, ist umstritten. Momentan fehlen den Suchmaschinen noch die Möglichkeiten um zum Beispiel Text zu erkennen, der per ausgelagertem CSS verborgen wird. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass die Suchmaschinenhersteller automatisierte Verfahren entwickelt haben, die Täuschungs-Techniken früher oder später aufgedeckt haben.
Klar ist, dass es sich bei Suchmaschinen-Optimierung mitunter um eine Gradwanderung handelt. Wer Seiten mit sauberem HTML-Code anbietet, die für den Besucher interessante Informationen bieten, kann jedenfalls nicht verkehrt liegen.
Fortsetzung folgt…
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