Die fünf wichtigsten SEO-Regeln – Teil 3

Nach Teil 2 der wichtigsten SEO-Regeln sollte der Inhalt der Seite stimmen. Bereit für Schritt 2?! Die Verlinkung.

Sorg für (die richtigen) eingehenden Links!

Suchmaschinen sind zwar hungrig und folgen geduldig den Links von Seite zu Seite, aber in Anbetracht der enormen Größe des Internets müssen auch Suchmaschinen-Crawler Diät halten. So werden nicht beliebig viele Seiten einer Domain durchsucht, was vor allem private Webseiten bei Massen-Hostern zu spüren bekommen. Es wird davon ausgegangen, dass Suchmaschinen beim indizieren des Webs Links innerhalb einer Domain nicht bis in beliebige Tiefe folgen. Vielmehr ist nach einer gewissen Anzahl Klicks Schluss. Das kann zur Folge haben, dass Content überhaupt nicht gefunden wird. Nehmen wir als Beispiel eine Folge von 100 Seiten, die wie in einem Buch nacheinander gelesen werden. Man kann von einer Seite zur nächsten und wieder zurück blättern. Um auf die letzte Seite zu gelangen, müssen 100 Weiter-Links besucht werden. Eine Suchmaschine bricht hier (genau wie ein Großteil der Nutzer) vorzeitig ab. Ein gutes Mittel, um einen Auftritt komplett indizieren zu lassen ist eine Sitemap. Sie sorgt dafür, dass alle Seiten verlinkt sind und dadurch erst auffindbar werden.

Google gewichtet Seiten u.a. nach dem sog. PageRank. Nach dieser Formel lässt sich für jede Seite im www anhand von ein- und ausgehenden Links ein Wert berechnen, der die Relevanz einer Seite beziffert. Je höher der PageRank desto höher die ist die Relevanz.

Wird auf eine Seite verlinkt, steigt ihr PageRank. Das Prinzip hinter der Formel ist einfach: Man kann einen Link als eine Art Zitat verstehen. Und jemand, der häufig zitiert wird, muss auch was zu sagen haben. Dabei wird der PageRank der verlinkenden Seite mit berücksichtigt. Ein Link von einer unbedeutenden Seite ist somit deutlich weniger wert als ein Link von einer Seite mit sehr hohem PageRank (z.B. wikipedia). Jede Seite gibt nämlich einen Teil ihres PageRanks an die verlinkte Seite weiter. Wird auf mehrere Seiten verlinkt, müssen die verlinkten Seiten sich den abgegebenen Wert teilen.

Die Tatsache, dass bei mehreren ausgehenden Links nur anteilige PageRank-Punkte weitergegeben werden, sorgt u.a. dafür, dass sog. Linkfarmen an Relevanz verlieren. Ein Link von einer solchen Seite erhöht den eigenen PageRank nur unwesentlich. Hinzu kommt, dass solche Linkfarmen selbst nur einen niedrigen PakeRank besitzen. Man bekommt unterm Strich also nur ein kleines Stück eines kleinen Kuchens.

Links auf ein Dokument müssen natürlich nicht ausschließlich von fremden Seiten kommen. Auch interne Links sind wichtig. Wie bereits erwähnt, gibt eine Seite durch Verlinkungen einen Teil ihres PageRanks an die verlinkten Seiten weiter. „Weitergeben“ bedeutet hier tatsächlich, dass der eigene PageRank sinkt! Interne Verlinkungen sorgen dafür, dass ein Teil des PageRanks auch auf den eigenen Seiten hängen bleibt.

Die PageRank-Formel

Die PageRank-Formel.

Der nach der oben genannten Formel berechnete PageRank jeder Seite liegt zwischen 0 und 1. Der PageRank aller Seiten, die in die PageRank-Berechnung einfließen, summiert sich auf 1. Damit dürfte klar sein, dass es sich bei dem Wert nicht um den PageRank handelt, den Google beispielsweise in der Google-Toolbar anzeigt wird und der zwischen 0 und 10 liegt. Der Toolbar-Wert basiert jedoch auf den Formel-Wert. Die Seite mit dem höchsten PageRank wird als 11 gesetzt und alle anderen Seiten nach einer logarithmischen Skala darunter angeordnet.

Wichtig ist nicht nur die Anzahl der Links, sondern auch der Link-Text. Der Text, der verlinkt ist, wird mit der Zielseite in Verbindung gebracht.

Gut:
Conception bietet <a href=“http://www.conception.cc“>Werbung in Siegen</a>.

Schlecht:
Werbung in Siegen finden Sie <a href=“http://www.conception.cc“>hier</a>

Wie oben erwähnt, gibt es Seiten, bei denen man sich freuen kann, wenn man von Ihnen verlinkt wird. Das gleiche gilt aber auch in negativer Richtung. Einige Seiten stehen bei Google auf der schwarzen Liste und gelten als böse. Ursache für diesen Unmut dürften Spam und Täuschungsversuche sein (siehe auch nächster Abschnitt). Hier gilt: Nicht mit den bösen Buben spielen! Wer auf solche Seiten verlinkt oder selbst von solchen Seiten verlinkt wird, befindet sich in einer schlechten Nachbarschaft. Resultat dieser schlechten Nachbarschaft kann eine Herabsetzung der eigenen Relevanz zur Folge haben.

Ein Dokument, das die Auswirkungen des PageRanks anhand von Beispielen zeigt, befindet sich unter http://www.getstyle.net/pagerank.

Fortsetzung folgt…

    Dieser Beitrag wurde noch nicht kommentiert.

Einen Kommentar hinterlassen Ein Kommentar hinterlassen