Mitmachwerbung made in England

Passend zum Agentur-Motto der Woche („Sei lustig diese Woche") schicke ich einen weiteren Kandidaten für gute Werbung ins Rennen: McDonald's UK. Lustige und kreative Werbung ist gute Werbung. Wenn man es dann noch versteht, den Konsumenten mit ins Boot zu holen, wird aus guter Werbung sehr gute Werbung. So geschehen in London.

McDonald's nutzt die weltbekannten LED-Tafeln am Piccadilly Circus für eine Mitmach-Aktion. Der Platz ist aus zweierlei Gründen gut vom Fastfood-Riesen gewählt: Erstens handelt es sich um einen der meist fotografierten Plätze der Welt und zweitens wimmelt es dort nur so von Touristen, die sich nach dem aus der Heimat bekannten Junk-Food-Essen sehnen zwischen dem berühmten englischen Essen mal eine Abwechslung vertragen können.

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Ist es denn zu fassen? Oder wie man 11 Minuten besser füllen kann…

Von Jana Jaeger (BA-Studentin) - 30.03.2009

Mittwochs abends vor dem Fernseher – Tausende von Frauen (und auch Männern, die es aber nicht zugeben werden) gucken Desperate Housewives auf ProSieben. Fasziniert starrt die Meute auf den Bildschirm. Beginnt die Serie doch um viertel nach 8, setzt gegen halb 9 der erste Werbeblock ein. Als bekennender Fan habe ich mir vor einiger Zeit, ein paar Monate dürfte es schon her sein, die Mühe gemacht und die Zeit gestoppt. Haltet euch fest: …elf Minuten, eleven minutes, onze minutes – dauert ein Werbeblock im Abendprogramm. Und damit nicht genug. Es gibt ja schließlich nicht nur einen, NEIN wo denkt ihr hin?! Gleich 2 Werbeblöcke – wieso auch nicht? Machen wir aus der Sendezeit, die eine Stunde beträgt doch einfach mal 40  – nein 38 Minuten und schieben somit 2 Werbeblöcke á 11 Minuten dazwischen.

Gut und schön, so verdienen die schließlich ihr Geld und als jemand der sich für Werbung begeistern kann, hab ich auch gar nichts dagegen, aber BITTE lasst es doch dann auch gute Werbung sein. Wie oft hab ich mir gewünscht in den Fernseher zu springen und das Kik T-Shirt mit eigenen Händen zu zerreisen. Und wie schlecht ist bitte „Vertrau Pink – Vergiss Flecken“? Geht’s noch? Das grenzt an Körperverletzung durch Reizüberflutung. Ist denn niemand mit mir der Meinung, dass man endlich dieses klischeehafte „Wir helfen Hausfrauen, die sich nicht selber helfen können“ aufgeben sollte? Das Gleiche gilt für „Eis Eis Pinguin“ oder „Nimm Zwei“. Ich hoffe die armen Kinder, die in dem Spot mitspielen, wurden gut bezahlt…Ach und liebe Leute, wenn man sich schon amerikanischer Werbung bedient, dann synchronisiert man sie doch bitte wenigstens ordentlich.
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20% auf Tiernahrung und Froop-Gör auf die stille Treppe!

Jetzt geht's um die Wurst. Warum ist Werbung für Fleischwaren so schlecht und wann unternimmt endlich mal jemand was dagegen?

Neulich vor der Glotze: Monotones Umherzappen durch die deutsche TV-Landschaft. Unterwegs begegnen mir grimmepreisverdächtige TV-Formate wie „Big Brother" (Staffel 341) oder „The übernext Uri Geller". Schließlich bleibe ich hängen bei „Rach der Restauranttester". Das Prinzip ist auch von anderen Sendungen wie „Die Kochprofis" bekannt. Sternekoch besucht heruntergekommenes Dorf-Restaurant, nörgelt übers Essen und hilft der drittklassigen Kaschemme durch frische Ideen zu schier unendlichem Besucheransturm. Weiterlesen »

Werbeagenturen in der Provinz

Von Ulf Lück - 02.03.2009

Warum in die Ferne schweifen?

Immer wieder erleben wir, wie regional ansässige Unternehmen aus Siegen, Sauerland oder aus Mittelhessen Werbeagenturen aus Köln, Düsseldorf oder Hamburg engagieren. Warum ist das so? Traut man den Siegener Agenturen zu wenig zu oder sind sie einfach nicht bekannt genug?

Es gibt keinen Grund für mittelständische Unternehmen, sich bei Werbeagenturen aus der Ferne zu bedienen. Die Dienstleister vor Ort können sich längst in allen Fachdisziplinen (Strategie, Kreation und Technologie) mit den großen Agentur-Konzernen messen und schließen „Leistungslücken“ oftmals durch ein gut sortiertes Netzwerk an Partner-Unternehmen. Weiterlesen »

Erfolgreiche Werbung aus Südwestfalen

 
Imageanzeige LederJaeger im Jahrbuch der Werbung 2008
 

Die Region Südwestfalen ist für mittelständische Unternehmen bekannt, die in vielen Segmenten international marktführend sind. Darum ist es nicht verwunderlich, dass auch Werbekampagnen aus Südwestfalen zu den Besten in ganz Deutschland zählen. Im Jahrbuch der Werbung 2008 wurden zwei Kampagnen von der Siegener Werbeagentur conception präsentiert: ….

Die Konzepte für den Heizkörper-Hersteller Dia-therm aus Wenden und für das Siegener Fachgeschäft für Lederartikel und Reisezubehör LederJaeger. Dazu sagt Ulf Lück, Geschäftsführer der Werbeagentur conception: „Für gute Werbung müssen Unternehmen aus Südwestfalen keine Agenturen in Hamburg oder Frankfurt beauftragen.“  Weiterlesen »