Kennen Sie Teleshop? Dann kennen Sie sicherlich auch den original deutschen V-Hobel, mit dem man so ziemlich alles aus der Obst- und Gemüseabteilung in kleine Streifen verwandeln kann. Laaaaangweilig! Wer will bitteschön sehen, wie Rohkost kalt gemacht wird. Blendtec zeigt, wie es richtig geht: Golfbälle, IPhone, volle Coladosen oder einfach dieser nervige Zauberwürfel aus den Achtzigern. Es gibt nichts, was Tom Dickson von Blendtec nicht mit einem genüsslichen Grinsen in seinen Mixer stecken würde, um dessen Vernichtungskraft eindrucksvoll zu demonstrieren.
In kleinen knapp zweiminütigen Videos wird alles kurz und klein gehäckselt, was in den Mixer passt. Und manchmal auch Dinge, die eben nicht reinpassen. Zuschauer dürfen auch gerne Kandidaten vorschlagen, die in die ewigen Blendtec-Jagdgründe geschickt werden sollen. Wollten Sie nicht auch schon immer wissen, wie sich eine Wii-Remote, 40 Kugelschreiber oder Eishockey-Pucks in einem Mixer verhalten? "Will it blend, that is the question".
Ich verlinke auf die "Don’t Try This At Home"-Seite. Die Videos dort sind deutlich unterhaltsamer als auf der „Try This At Home“-Variante für Warmduscher.
Ich ziehe meinen Werbe-Hut. So macht man auf ein Produkt aufmerksam! Witzig und glaubwürdig. Dass sich mit innovativer PR und Viralmarketing auch Geld verdienen lässt, bestätigt Tom Dickson, der nette Onkel im weißen Kittel und übrigens Gründer und Geschäftsführer des Mixer-Herstellers in einem Interview:
"We have definitely felt an impact in sales. Will it Blend has had an amazing impact to our commercial and our retail products.
The campaign is all about brand awareness. Helping us to build top-of-mind awareness and establish Blendtec as the premier blender manufacturer."
Gut, dass ich morgen frei habe, sonst könnte ich nicht dafür garantieren, dass mein Wecker wohl auch mal eine kleine Blendtec-Runde dreht…
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