Mein Praktikum bei der Werbeagentur conception in Siegen – Teil 4

Von Jana Jaeger (BA-Studentin) - 13.03.2009

Halbzeit! Die Halbzeit bezeichnet in vielen Ball- und insbesondere Torspielen den Zeitpunkt, an dem die Hälfte der Spieldauer abgelaufen ist. Zudem ist die Halbzeit eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hälfte.

Ballspiele? Nein – hat hier mit nicht sehr viel zu tun. Außer, dass sich hier Grafik-, Text- und Programmierungsabteilung die Bälle abwechselnd zuwerfen. Aber ich meine natürlich letzteres – die umgangssprachliche Bezeichnung für die Hälfte meines Praktikums, die heute endet. Tja, was sagt man dazu? Gerade erst hier angefangen und schon ist die Hälfte rum. Ich denke das Ganze kann man gut mit dem altbekannten Paar beschreiben, das jeder kennt: Das lachende und das weinende Auge. Das lachende, weil ich in etwa 4 Wochen wieder mit dem Studieren weitermachen kann und das Ausschlafen, zumindest ein paar Mal in der Woche, das höchste Ziel eines jeden Studenten ist. :-) Das weinende Auge, weil ich mich grad so richtig an die Arbeit gewöhne und mich echt wohl hier fühle.

Nach vier Wochen kann ich conception eine ganz persönliche Definition verpassen:
C = creative
O = original
N = nice colleagues
C = coffee (Glaubt es mir, es fließt eine Menge Kaffee durch dieses Haus, aber da ich selbst ein Fan bin – gut so!!)
E = efficient
P = personal
T = timeless
I = imaginative
O = optimal
N = new

Zusammengefasst ist conception also ein kreatives Kaffeehaus mit netten Menschen, die effizient arbeiten und deren Ideen zeitlos, originell, neu und vor allem persönlich und optimal auf den Kunden angepasst sind. Aber bevor ich euch noch mehr philosophische Aspekte meiner Praktikumszeit vorsetze… kommen wir zum Ablauf der Woche…

Der ewige Kampf mit der Muse…

Die letzten Tage beanspruchten wie immer meinen Kopf und vor allem meine Muse, die sich ja bekanntlich immer dann versteckt, wenn man sie braucht. :-) Auf dem Pfad des Denkens versuchte ich sie zu finden – die Muse. Soll ja so angeblich ganz gut funktionieren, also machte ich mich auf und suchte auf eben diesem Pfad nach Ideen für einen Onlineshop. Dabei bemerkte ich, dass es hier Menschen gibt, die ganz einfach mal eben ein Programm schreiben können, das genau die Buchstabenkombinationen heraussucht, die man gerade braucht. Danke und Gruß an Markus, ich will das auch können. :-) Neben der Ideenfindung beschäftigte ich mich außerdem mit dem Korrigieren von Pressetexten und Pressemitteilungen.

Werbung – eine Frage des Geschmacks?

Bevor ich für heute zum Schluss komme, lasst mich euch noch etwas schreiben, was mir über die Woche hinweg aufgefallen ist: Als jemand, der in einer Werbeagentur arbeitet, ist man vor keiner Werbung der Welt mehr sicher und je länger ich hier bin, desto deutlicher wird mir klar…ich mutiere langsam aber sicher zum kleinen Werbejunkie. Egal wo man ist, egal wo man sie sieht, man überlegt: Ist sie nun gut oder schlecht, hätte man das nicht besser machen können? Am Dienstag gab es ein interessantes Gespräch in der Mittagspause, bei dem um gute und schlechte Werbung ging. Ist das alles nur eine Frage des Geschmacks? Oder gibt es wirklich mehr Flops als Tops? Wie auch immer, am Ende meines Praktikums könnt ihr an dieser Stelle ein Bericht über eben dieses Thema finden. Bis dahin, immer dran denken: Wer nicht wirbt, der stirbt! :-)

  1. Spitze – super – kannst schreiben. Mach weiter so!
    dein
    Paps

    Kommentar von Paps, 14. März 2009, 20:25 Uhr
  2. Nach 4 Wochen ist es auch mal an der Zeit, Danke zu sagen.
    Danke für die tatkräftige Unterstützung.
    Danke für das zähe Durchkämpfen durch all die technischen Star-Trek-Texte.
    Und im Namen unseres Kaffee-Lieferanten: Danke für den verdoppelten Kaffee-Verbrauch.

    Freue mich auf weitere vier Wochen.

    Kommentar von Markus Möller, 15. März 2009, 16:39 Uhr
  3. Jana, wir werden noch alle ganz rot, wenn du uns in so lobst. Dabei sind wir doch orange. Aber wir freuen uns, dass es dir hier gefällt. Und ich schließe mich Markus an: Vielen Dank für deine prima Unterstützung. Dich kann man brauchen. Gerade bei dem "harten Brot, was wir manchmal kauen".

    Kommentar von Ulf, 18. März 2009, 20:14 Uhr
  4. @ Alle: Vielen lieben Dank für die vielen Blumen :)

    Kommentar von Jana, 19. März 2009, 10:01 Uhr
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    Kommentar von Markus Möller, 19. März 2009, 10:17 Uhr
  6. Hi Jana, war leider heute total im Stress, so dass ich dich verpasst habe. Wollte nur sagen: Denke an dich und wünsche deiner Familie Trost im Glauben und Erinnerungen an die schönen Momente.

    Kommentar von Sean, 19. März 2009, 20:49 Uhr

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