Mein Praktikum bei der Werbeagentur conception in Siegen – Teil 5

Von Jana Jaeger (BA-Studentin) - 20.03.2009

Die Gelbe Gefahr (chinesisch: 黄祸) ist ein Begriff aus der Kolonialzeit, mit dem die USA und die europäischen Kolonialmächte Ressentiments gegen asiatische Völker, insbesondere China, zu schüren versuchten…

Ich weiß… ihr denkt euch jetzt: „Was soll das denn? Ist sie nach 5 Wochen Praktikum in der Werbewelt nun endgültig übergeschnappt?“ Nein liebe Leute, eine Mail mit dem Link zu dem oben genannten Inhalt erreichte mich am Montagmittag Zuhause. Nun kommt sicher so was wie: „Und wieso bitteschön warst du Montag Mittag nicht auf der Arbeit??“ Ja eben, deswegen. Da mir der Chinese am Sonntag den Magen verdarb, verweilte ich daheim, um mich von der gelben Gefahr zu erholen :-) An dieser Stelle bedankt ihr euch am besten bei Markus für die lehrreiche Geschichtsstunde… :-)

Nachdem ich also Dienstag dann wieder einigermaßen durchstarten konnte, begann zugleich meine fünfte Woche bei conception. Und WIE sie begann… Man sagt mir ja nach, ich sei sprachbegabt und mit englisch komm ich auch ganz gut über die Runden, manchmal sogar besser als mit deutsch – aber mal ganz ehrlich, das war’s dann auch. Französisch ist mir irgendwann in der Oberstufe so ganz plötzlich und unerwartet abhanden gekommen – russisch und chinesisch allerdings – ja da kenn ich mich aus. Lach. Natürlich nicht. Aber das ändert nichts daran, dass ich gerade eben diese beiden Sprachen am Dienstag auf einer Website eingepflegt habe. Da ich mich allerdings nur meinen Freunden „Copy“ und „Paste“ bediente, hoffe ich, dass die kryptischen Zeichen an der richtigen Stelle gelandet sind. Aber mal wieder konnte ich meinen Horizont erweitern…

Über die Woche hinweg versuchte ich mich außerdem an dem Bezeichnen und Beschreiben von CMS-Modulen. Gar nicht so einfach das Ganze, da ich nun wirklich kein technisch begabter Mensch bin. Und wie beschreibt man etwas, wovon man gar nicht weiß, was es ist…? Tja, … Aber es hat funktioniert. Die Kollegen waren zufrieden (hoffentlich) und ich habe zum wiederholten Mal was dazugelernt. Allerdings bewege ich mich in der Computer-Internet-Programmierungs-Fachwelt immer noch ungefähr so unbeholfen, wie die Werbe“fach“leute von Vanish in der dezenten Ausrichtung ihrer TV-Spots :-) . (@ Vanish: Selbst wenn meine gesamte Wäsche von irgendwelchen frechen Kindern mit Rotwein übergossen würde – Ich werde euer Zeugs nicht kaufen! Niemals! Lieber vergesse ich Pink und vertraue auf meinen guten Geschmack)

SO! Und nachdem wir das auch geklärt hätten, wünsch’ ich euch ein schönes Wochenende. Bis nächsten Freitag…

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