Der beste Freund des Menschen – ich spreche nicht vom Hund, auch nicht von sonstigen Haustieren und auch nicht vom schnöden Mammon. Ich spreche von der Sonne. Kann man nicht weitaus besser arbeiten, wenn die Sonne scheint? Weitaus leichter zur Arbeit fahren, wenn man sich um 8 Uhr schon die Sonnenbrille aufsetzen muss? Nein? Ich denke schon. Die Sonne verschönert jeden Tag, jeden falsch gemachten Job und jede schlechte Laune. Und sie hilft produktiver zu sein. Produktivität, die ich in meiner 7. Woche bei conception gut gebrauchen konnte…
Diese Woche war noch mal voll mit neuen Aufgaben. Ich arbeitete an verschiedenen Texten für einen Flyer, eine Broschüre und ein Kundenmagazin. Außerdem habe ich mich zum ersten Mal wirklich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandergesetzt. Es war glaube ich nicht ganz einfach, mir das Ganze zu vermitteln. An dieser Stelle "Danke" an Mirko – ich weiß jetzt, wie Google wirklich arbeitet.
Während ich also versuchte, die Texte für eine Website so umzuschreiben, dass sie suchwortoptimiert sind, fiel mir einiges auf. Es gibt ein Problem bei der ganzen Geschichte, das nicht ohne Folgen bleibt. Sucht man beispielsweise die passenden Wörter bei Google und findet auch tatsächlich welche, heißt es danach, diese Wörter auch wirklich 2-3mal im Text unterzubringen. Nur wie macht man das, ohne den Besucher der Website mit zu vielen und zu langen und vor allem sich ständig wiederholenden Subjekten zu vergraulen? Ja eben, am besten gar nicht, wenn man wunderschön geschriebene Werbetexte nicht total verhunzen will. Doch dann wird man nach einigen Tagen feststellen, dass man zu den Begriffen, zu denen man gefunden werden will, nicht gefunden wird. Also, wie so oft im Leben muss man auch hier Kompromisse eingehen. Denn hier scheiden sich die Geister. Derjenige, der den Text optimiert (in diesem Falle ich) legt es darauf an, ihn so schön und vor allem so lesbar wie möglich zu halten. Die Seite soll einladend wirken, der Kunde soll nicht das Gefühl haben mit Fachbegriffen zugeklatscht zu werden und vor allem aber soll er Spaß am Lesen haben – der Text muss also nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Und auf der anderen Seite? Ja da haben wir die Programmierer, Leute die ohne Zweifel viel von ihrem Fach verstehen und denen es am Herzen liegt, dass eine Website auch gefunden wird (denn wer bei Google nicht auftaucht, ist quasi nicht existent – Quark: nicht nur quasi – er ist definitiv nicht existent, zumindest nicht für den Suchenden). Am besten ist’s also ganz oben in der Liste, am besten unter den Top Ten zu stehen. Nur wie bringt man das zusammen… Hier lag auch mein Problem. Aber nach stundenlangem Umhersuchen nach den passenden Begriffen und dem Versuch die Texte zu optimieren, aber nicht zu überladen bzw. mit Suchwörtern kaputtzuschlagen, wird uns diese Website mit Sicherheit gelingen. Das klappt allerdings nur, wenn kreative und rationale Köpfe sich zusammen ans Werk geben und zu einem guten Kompromiss finden.
Dieses war der 6. Streich und der 7…. Ja der,… der folgt nächste Woche. Dann könnt ihr hier meinen Abschlussbericht zum Praktikum bei conception lesen. Und dann? Ja dann bin ich auch schon wieder weg…
Statement zur Diskussion:
Jeder gute Texter sollte auch Suchmaschinen-Techniken beherzigen. Unser Gehirn sucht Schlüsselwörter in Überschriften und Satzanfängen, um die Relevanz eines Textes in Sekundenbruchteilen zu bewerten.
Völlig richtig. Was ich sagen wollte war auch nur: was zuviel ist zuviel