Thilo Specht hat bei Cluetrain PR gerade wichtige Ergebnisse einer neuen Studie zu Social Media im B2B-Umfeld verbloggt. Pflichtlektüre für jedes Unternehmen, das sich in Sozialen Netzwerken engagieren will.
Der selbst ernannte „Anlageberater für Soziales Kapital“
bezieht sich auf eine Bachelor-Arbeit von Kim Ngyen, die im Auftrag der Online-Agentur creative360 B2B-Unternehmen befragt hat, wie sie Social Media nutzen. Wichtigstes Ergebnis der Studie: „83% der Marketingverantwortlichen im B2B sehen Social-Media-Marketing als wichtig bzw. sogar sehr wichtig an. An der Spitze liegen dabei Themen-Blogs (79%), gefolgt von Social Communities, Corporate Blogs und Videoportalen.”
Allerdings müssen Unternehmen Social Media auch leben, um gute Ergebnisse erzielen zu können. Laut der Studie sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren interessante Inhalte (85 %), Glaubwürdigkeit (75 %) und Regelmäßigkeit (57 %). Um diese Kriterien zu erfüllen, müssen die Hidden Champions erstmal den Paradigmen-Wechsel zur totalen Transparenz der Sozialen Netze vollführen.
Torsten Herrmann greift die Steilvorlage auf und ergänzt, in welchen Phasen Social Media den Entscheidungsprozess unterstützen kann:
http://www.chainrelations.de/social-media-im-b2b-entscheidungsprozess
Und hier erklärt Prof. Dr. Gerald Lembke, wie das alte und neue Weltbild in Unternehmen aufeinanderprallen.
http://www.perspektive-mittelstand.de/Web-20-Strategie-Unternehmensentwicklung-in-Richtung-Enterprise-20/management-wissen/3470.html
Ja, ähnliche Studien sieht man immer öfter und nach meiner Erfahrung ist das wirklich bei vielen angekommen. Früher war die Frage "was ist Twitter" und es wurde nur von Privatpersonen genutzt; jetzt haben extrem viele Unternehmen hier eigene Profile gemacht. Das selbe passiert auch mit Facebook. Nur finde ich die Regelmäßigkeit der Infos nicht ok – zu oft. Denn ich kann nicht meine ganze Aufmerksamkeit nur auf ständige Neuigkeiten von einem Unternehmen konzentrieren – besonders in solchen Entertainment Portalen. Irgendwann muss ich leider sogar meine Lieblingsbrands als SPAM markieren und entfernen.
Alles eine Frage der Filter, Christoph. Erst gestern habe ich wieder in meinen Communities aufgeräumt, Marken und Menschen, die mich genervt haben, sind rausgeflogen; andere, die ich nicht ganz aus den Augen verlieren wollte, habe ich als RSS Feed abonniert. So schaffe ich Platz für neue.