Computertechnologie ist so selbstverständlich geworden, dass niemand mehr danach fragt, wie das alles soweit kommen konnte. Der Computer in seinen verschiedensten Ausprägungen – vom Server über den Desktop-PC bis hin zum iPad – bestimmt unser tägliches Leben wie keine andere Technologie. Überprüft mal (jeder für sich), ob man heute noch ohne Computer auskommen würde.
Und wer hat's gemacht? Nein, nicht die Schweizer. Die Amerikaner, die uns heute in Sachen IT, Web und überhaupt immer zwei bis drei Jahre voraus sind? Nö, wir waren das. Die Deutschen. Leider waren IBM, Apple und Microsoft keine deutschen Unternehmen, sondern amerikanische. Jetzt projezieren wir mal diese Marktentwicklung auf unsere Vorzeigebranche Autombil und nehmen mal China anstelle der USA. 40 Jahre weiter? Au weia! Naja, wir wollen mal nicht schwarz malen …
Wer wissen will, wie das mit dem deutschen Computer und seinem rechenfaulen Erfinder Konrad Zuse so war, der sollte sich dieses Video ansehen. Viel Spaß.
Während mein Bericht von der Dmexco 2010 noch mit der euphorischen Überschrift „It’s all about Social Media, Baby“ startete, waren meine Erwartungen dieses Jahr ziemlich niedrig. Das lag nicht zuletzt an der Social Müdia-Debatte, die Mirko Lange, Thilo Specht (den ich letztes Jahr noch auf der Dmexco interviewen durfte) und Olaf Kolbrück angefacht haben. Auch die Tweets vom gestrigen Tag ließen nichts Gutes erwarten: Übervolle Seminarräume, fehlendes Handy-Netz und schlechte Speaker. Hmm, das hört sich nicht besser an als letztes Jahr oder das Jahr davor. Was sich allerdings besser anhört, das sind die Zahlen…
Nicht nur die Dmexco hat mit 440 Ausstellern und über 19.000 Besuchern kräftig zugelegt – auch der Branche Online-Werbung geht es blendend, wie die Zahlen vom BMVD eindrücklich belegen. Insgesamt 16 % legt Digitales Marketing im Jahr 2011 zu. Das entspricht einem Wert von über 6 Milliarden Euro! Statt euch mit Zahlen zu langweilen, seht euch einfach die Pressekonferenz an die @gsohn gefilmt hat.
In diesem Interview spricht Markus Hammer, Vertriebsleiter des Automobilzulieferers Gedia, über das Kunden- und Mitarbeitermagazin Gediamotive und das Typo 3 Content Management System. Sein Fazit: Da sich die Automotive-Industrie sehr dynamisch entwickelt, wird transparente Kommunikation mit OEMs, Dienstleistern und Mitarbeitern, also der externe und interne Wissenstransfer zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Diese Woche feiert das B2B-Unternehmen Gedia übrigens sein 100-jähriges Jubiläum. Dazu wünschen wir alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Vor gut fünf Jahren erstellten Robin Sloan und Matt Thompson einen visionären Film über das Internet. Welche Voraussagen haben sich bisher bewahrheitet? Mit welchen Internet-Visionen lagen sie daneben? Wenn man den Film heute noch mal sieht, stellt sich unweigerlich die Frage: Wo werden wir im Jahr 2015 tatsächlich enden, wenn so viel schon heute wahr geworden ist…
Inhalt des Films ist ein fiktiver Rückblick durch das „Museum of Media History“. Es wird die Entstehung des Internets und der Firmen Amazon, Google, Microsoft und MSN beschrieben. Darüber hinaus zeigt der Film eine mögliche Weiterentwicklung der Konzerne und die damit verbundenen Möglichkeiten der Mitwirkung von jedermann an aktuellen Geschehen, aber auch der Einschränkung der Privatsphäre und des geistigen Eigentums. Weiterlesen »
Deutsche B2B-Unternehmen werden im Jahr 2010 voraussichtlich 20 Prozent ihres Marketingbudgets in Internetaktivitäten investieren. Fast doppelt so viel wie 2008. Diese Zahlen ermittelte eine internationale Studie zum Einsatz von Internet und Web 2.0 in B2B-Unternehmen.
B2B-Unternehmen waren jahrzehntelang von persönlichen Beziehungen, Empfehlungen und Direktmarketing geprägt. Mit den neuen, interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten im Netz, die unter dem Schlagwort Web 2.0 zusammengefasst werden, ändert sich die Markenführung jedoch nachhaltig. Nur Unternehmen, die auch online den direkten Dialog mit Kunden und Interessenten suchen, können langfristig erfolgreich sein. Das gilt auch für die Hidden Champions aus der B2B-Branche.
Durchgeführt wurde die bisher umfangreichste internationale Studie vom wob Partnernetzwerk BBN The Business Branding Network in Zusammenarbeit mit der Benchmark Group. Matthias Specht, Geschäftsleiter wob Digital fasst die Ergebnisse zusammen: „Vor allem mit dem Wandel der Kommunikation durch Social Media wird traditionelle Werbung immer mehr ersetzt durch ‚Beziehungen’ mit dem Kunden, den Interessenten und den sonstigen Stakeholdern. Eine der zentralen Aufgaben des B2B-Marketing besteht deshalb darin, über einen kontinuierlichen Dialog vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.“ Für diesen Dialog ist das Web 2.0 geradezu prädestiniert.