Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist vorbei, meine Zeit ist abgelaufen, it’s over! Wahnsinn, wer hätte das gedacht…? Acht Wochen in der Werbevilla liegen nun hinter mir. Ich erinnere mich noch gut an die erste Woche, in der ich Sean immer wieder fragen musste, wie die alle hier heißen und warum so viele mit M anfangen… Aber mittlerweile kenne ich die Namen natürlich. Ist ja immer dasselbe. Dann wenn man geht, man erst alles versteht.
Ja, was bleibt mir noch zu sagen? Es war eine sehr lehrreiche und schöne Zeit hier und ich hab mich echt wohlgefühlt. Es gab immer viel zu tun und ich durfte an vielen Projekten teilhaben, meine kreativen Ideen verbreiten und somit ein Teil dieser schöpferischen Großfamilie werden. Ich bin mir sicher, ich werde in der einen oder anderen Mittagspause hier noch mal reinschneien. Eingeladen wurde ich ja schon …
Jetzt bleibt mir nur noch, Danke zu sagen: … Weiterlesen »
Mittwochs abends vor dem Fernseher – Tausende von Frauen (und auch Männern, die es aber nicht zugeben werden) gucken Desperate Housewives auf ProSieben. Fasziniert starrt die Meute auf den Bildschirm. Beginnt die Serie doch um viertel nach 8, setzt gegen halb 9 der erste Werbeblock ein. Als bekennender Fan habe ich mir vor einiger Zeit, ein paar Monate dürfte es schon her sein, die Mühe gemacht und die Zeit gestoppt. Haltet euch fest: …elf Minuten, eleven minutes, onze minutes – dauert ein Werbeblock im Abendprogramm. Und damit nicht genug. Es gibt ja schließlich nicht nur einen, NEIN wo denkt ihr hin?! Gleich 2 Werbeblöcke – wieso auch nicht? Machen wir aus der Sendezeit, die eine Stunde beträgt doch einfach mal 40 – nein 38 Minuten und schieben somit 2 Werbeblöcke á 11 Minuten dazwischen.
Gut und schön, so verdienen die schließlich ihr Geld und als jemand der sich für Werbung begeistern kann, hab ich auch gar nichts dagegen, aber BITTE lasst es doch dann auch gute Werbung sein. Wie oft hab ich mir gewünscht in den Fernseher zu springen und das Kik T-Shirt mit eigenen Händen zu zerreisen. Und wie schlecht ist bitte „Vertrau Pink – Vergiss Flecken“? Geht’s noch? Das grenzt an Körperverletzung durch Reizüberflutung. Ist denn niemand mit mir der Meinung, dass man endlich dieses klischeehafte „Wir helfen Hausfrauen, die sich nicht selber helfen können“ aufgeben sollte? Das Gleiche gilt für „Eis Eis Pinguin“ oder „Nimm Zwei“. Ich hoffe die armen Kinder, die in dem Spot mitspielen, wurden gut bezahlt…Ach und liebe Leute, wenn man sich schon amerikanischer Werbung bedient, dann synchronisiert man sie doch bitte wenigstens ordentlich.
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Die Gelbe Gefahr (chinesisch: 黄祸) ist ein Begriff aus der Kolonialzeit, mit dem die USA und die europäischen Kolonialmächte Ressentiments gegen asiatische Völker, insbesondere China, zu schüren versuchten…
Ich weiß… ihr denkt euch jetzt: „Was soll das denn? Ist sie nach 5 Wochen Praktikum in der Werbewelt nun endgültig übergeschnappt?“ Nein liebe Leute, eine Mail mit dem Link zu dem oben genannten Inhalt erreichte mich am Montagmittag Zuhause. Nun kommt sicher so was wie: „Und wieso bitteschön warst du Montag Mittag nicht auf der Arbeit??“ Ja eben, deswegen. Da mir der Chinese am Sonntag den Magen verdarb, verweilte ich daheim, um mich von der gelben Gefahr zu erholen
An dieser Stelle bedankt ihr euch am besten bei Markus für die lehrreiche Geschichtsstunde…
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Halbzeit! Die Halbzeit bezeichnet in vielen Ball- und insbesondere Torspielen den Zeitpunkt, an dem die Hälfte der Spieldauer abgelaufen ist. Zudem ist die Halbzeit eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hälfte.
Ballspiele? Nein – hat hier mit nicht sehr viel zu tun. Außer, dass sich hier Grafik-, Text- und Programmierungsabteilung die Bälle abwechselnd zuwerfen. Aber ich meine natürlich letzteres – die umgangssprachliche Bezeichnung für die Hälfte meines Praktikums, die heute endet. Tja, was sagt man dazu? Gerade erst hier angefangen und schon ist die Hälfte rum. Ich denke das Ganze kann man gut mit dem altbekannten Paar beschreiben, das jeder kennt: Das lachende und das weinende Auge. Das lachende, weil ich in etwa 4 Wochen wieder mit dem Studieren weitermachen kann und das Ausschlafen, zumindest ein paar Mal in der Woche, das höchste Ziel eines jeden Studenten ist.
Das weinende Auge, weil ich mich grad so richtig an die Arbeit gewöhne und mich echt wohl hier fühle.